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Versicherungswiki

Die Fachausdrücke in Ihrem Versicherungsvertrag mit einfachen Worten erklärt; das ist das Ziel unseres Services. Das Lexikon wird ständig um neue Begriffe erweitert. Wenn Sie trotzdem einen Fachausdruck vermissen oder eine genauere Beschreibung wünschen, schreiben Sie uns.

A

ABBV
Allgemeine Bedingungen für die Beherbergungsversicherung

Abfertigungsvorsorge
Unter Abfertigungsvorsorge versteht man die finanzielle Vorsorge von Unternehmen für die Abfertigungsansprüche ihrer Mitarbeiter. Für Beschäftigungsverhältnisse ab dem 1.1.2003 muss unter dem gesetzlichen Rahmen der "Abfertigung neu" in eine Vorsorgekasse eingezahlt werden. Für ältere Arbeitsverträge müssen Rückstellungen in der Bilanz gebildet werden.

Abfindungserklärung
Mit einer Abfindungserklärung wird schriftlich bestätigt, dass der Versicherer nach einem Schadensfall eine pauschale Zahlung leistet und der Versicherte auf alle weiteren Ansprüche aus dem Versicherungsfall verzichtet.

ABG
Allgemeine Bedingungen für die Glasversicherung

ABGB
ABGB steht für "Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch". In der ursprünglichen Form seit 1812 in Kraft.

ABH
Allgemeine Bedingungen für die Haushaltversicherung

Ablebensversicherung
Mit einer Ablebensversicherung werden die Hinterbliebenen des Versicherungsnehmer finanziell abgesichert. Diese Versicherung leistet nur bei Tod der versicherten Person.

Ablösekapital
Der Begriff Ablösekapital bezeichnet bei einer Lebensversicherung die einmalige Kapitalleistung im Erlebensfall anstatt einer laufenden Pensionszahlung.

ABS
Allgemeine Bedingungen für die Sachversicherung

Abschlagszahlung
Als Abschlagszahlung wird eine pauschale Zahlung bezeichnet, die der Versicherer nach einem Schadensfall leistet und dadurch der Versicherungsnehmer auf alle weiteren Ansprüche aus dem Versicherungsfall verzichtet.

ABTP
Allgemeine Bedingungen für die Transport-Pauschalversicherung

Abwendungspflicht
Mit Abwendungspflicht versteht man auch die Schadenminderungspflicht. Ein Versicherungsnehmer hat die Pflicht, im Schadenfall oder wenn dieser absehbar ist, alles mögliche zu unternehmen um den Schaden abzuwenden oder zu mindern.

ADL
ADL steht für "Activity of Daily Life". Bei ADL handelt es sich um ein Modell um die Pflegebedürftigkeit zu definieren. Als Alternative zu den Pflegestufen in der gesetzlichen Pflegegeldversicherung, werden bei diesem Ansatz bestimmte Verrichtungen des täglichen Lebens mit Punkten bewertet. Aus der Anzahl der Punkte ergibt sich die Höhe der Pflegeleistung der privaten Pflegeversicherung.

AEB
Allgemeine Bedingungen für die Einbruchdiebstahlversicherung

AECB
Allgemeine Bedingungen für die Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Sachversicherung

AECBUB
Allgemeine Bedingungen für die Betriebsunterbrechungs-Versicherung zusätzlicher Gefahren

AFB
Allgemeine Bedingungen für die Feuerversicherung

Agragversicherung
Die Agrarversicherung ist eine spezielle Form der Versicherung, um die umfangreichen Risiken eines landwirtschaftlichen Betriebes abzudecken. Die Agrarversicherung ist eine Bündelversicherung, da die Versicherung vieler Gefahren zu einer Polizze zusammen gefasst wird.

AHVB
Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung

AKBUB
Allgemeine Bedingungen für die kombinierte Betriebsunterbrechungs-Versicherung

AKHB
Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrzeughaftpflicht-Versicherung

AKIUB
Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrzeug-Insassenunfallversicherung

AKKB
Allgemeine Bedingungen für die Kraftfahrzeug-Kaskoversicherung

Akontierung
Unter Akontierung versteht man eine Teilzahlung. Sobald nach einem Schaden der Anspruch auf Versicherungsleistung vom Versicherer anerkannt wurde erhält der Versicherungsnehmer einen Teil der Versicherungssumme vorab, bis alle Details und die genaue Schadenshöhe geklärt sind.

Allmählichkeitsschaden
Bei der Allmählichkeitsschaden-Klausel handelt es sich um einen Deckungsausschluss. Schäden an Sachen, die durch allmähliche Emission oder allmähliche Einwirkungen von Temperaturen, Gasen, Dämpfen, Flüssigkeiten, Feuchtigkeiten oder nicht atmosphärischen Niederschlägen (wie Ruß, Rauch, Staub...) entstehen, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.

All-Risk-Versicherung
Mit dem Begriff All-Risk-Versicherung benennt man eine Sachversicherung mit dem größtmöglichen Schutz. Damit sind alle Risiken versichert, die nicht ausdrücklich im Versicherungsvertrag ausgeschlossen sind.

ALUB
Allgemeine Bedingungen für die Luftahrt-Unfallversicherung

Amts- & Organhaftpflichtversicherung
Die Amts- & Organhaftpflichtversicherung deckt Schadenersatzforderungen aus dem Amtshaftungsgesetz. Damit sind Rechtsträger bzw. dessen Organe beim Rechtsvollzug geschützt.

Anfechtung
Zu einer Anfechtung durch den Versicherer kommt es, wenn der Versicherungsnehmer die vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt hat. Der Vertrag gilt dann als nie geschlossen und der Versicherer ist leistungsfrei.

Antragsbindefrist
Während der Antragsbindefrist ist der Versicherungsnehmer an den Antrag gebunden. Innerhalb dieser Frist (üblich 6 Wochen) hat der Versicherer den Antrag zu prüfen bzw. zu bearbeiten. Mit Zusendung der Polizze gilt der Antrag vom Versicherer angenommen.

Anwartschaftsberechtigter
Anwartschaftsberechtigter ist eine natürliche Person, die auf Grund eines bestehenden oder früheren Arbeitsverhältnisses auf Basis von Beitragsleistungen (Arbeitgeberbeiträge oder eigene Beiträge) einen Anpruch auf eine künftige Leistung entsprechend dem Pensionskassenvertrag hat.

Anzeigepflicht, vorvertragliche
Bei der vorvertraglichen Anzeigepflicht hat der Kunde vor Abschluss einer Versicherung  alle, für den Versicherungsvertrag, relevanten Informationen wahrheitsgemäß bekanntzugeben (z.B. Vorerkrankungen bei Abschluss einer Lebensversicherung). Bei einem Verstoß, kann der Versicherer den Vertrag anfechten.

AÖTB
Allgemeine Österreichische Transportversicherungs-Bedingungen

APBUB
Allgemeine Bedingungen für die Projekt-Betriebsunterbrechungs-Versicherung

ARB
Allgemeine Bedingungen für die Rechtsschutz-Versicherung

Arbeitsunfall
Ein Arbeitsunfall muss in Ausübung der Erwerbstätigkeit oder beim Weg zum oder vom Arbeitsplatz passieren. Analog zu Erwerbstätigkeit und Arbeitsplatz gelten die Bereiche Schule, Studium und verpflichtendes Kindergartenjahr.

Arztanordnungsklausel
Bei einer Arztanordnungsklausel, kann der Versicherungsnehmer vom Versicherer zur Behandlung bei einem bestimmten Arzt verpflichtet werden.

Ärztehaftpflichtversicherung
Eine Ärztehaftpflichtversicherung ist eine spezielle Berufshaftpflichtversicherung für Ärzte sowie Personen die im medizinischen Berufen tätig sind. Für niedergelassene Ärzte ist eine solche Versicherung (Mindestversicherungssumme 2 Mio. Euro) gesetzlich vorgeschrieben.

Assekuranz
Assekuranz ist der klassische bzw. fachsprachliche Begriff für Versicherung.

Assistance
Assistance ist ein Begriff aus dem Französischen und bedeutet wörtlich Hilfe, Unterstützung, Assistenz. Im Rahmen einer Versicherung steht dem Kunden ein Team rund um die Uhr für Hilfeleistungen zur Verfügung (bei Unfall, Diebstahl…).

AStB
Allgemeine Bedingungen für die Sturmversicherung

ASVG
ASVG ist die Abkürzung für Allgemeines Sozialversicherungsgesetz

Aufschubdauer
Unter Aufschubdauer versteht man, bei der privaten Pensionsversicherung, den Zeitraum zwischen Beginn des Versicherungsvertrages und Beginn der Rentenzahlung.

AUVB
Allgemeine Bedingungen für die Unfallversicherung

AVB
Allgemeine Versicherungsbedingungen. Gemeinsam mit dem Versicherungsvertragsrecht werden die Rechte und Pflichten der Vertragspartner eines Versicherungsgeschäft geregelt.

AVBK
Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankengeldversicherung

AVBKB
Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Krankheitskosten- und Krankenhaustaggeldversicherung

AWB
Allgemeine Bedingungen für die Leitungswasserversicherung

B

Baugeräteversicherung
Mit einer Baugeräteversicherung werden alle, für eine Bauvorhaben benötigte, Geräte und Maschinen gegen Beschädigung, Ausfall oder Verlust versichert.

Bauherrnhaftpflichtversicherung
Die Bauherrnhaftpflichtversicherung schützt den Bauherrn vor Schadenersatzforderungen, die im Zuge der Errichtung eines Gebäudes gestellt werden. Aufgrund der vielen gesetzlichen Verpflichtungen eines Bauherrn, ist eine Bauherrnversicherung unumgänglich.

Bauwesenversicherung
Mit der Bauwesenversicherung sind die gesamten Bauleistungen und Arbeiten aller Gewerke gegen Sachschäden versichert.

BAV
BAV steht für "Betriebliche Altersvorsorge". Als freiwillige Sozialleistung schließt ein Unternehmen eine zusätzliche Pensionversicherung für seine Arbeitnehmer ab.

BB BW
Besondere Bedingungen für die Bauwesenversicherung

BB EB
Besondere Bedingungen für die Einbruchdiebstahlversicherung

BB F
Besondere Bedingungen für die Feuerversicherung

Begünstigter / Begünstigte Person
Als Begünstigter wird jene Person bezeichnet, die für den Empfang der Versicherungsleistung des Versicherers genannt ist. Im Todesfall des Versicherten muss der Begünstigte nicht ident mit dem gesetzlichen Erben sein.

Bereicherungsverbot
Ein Bereicherungsverbot gilt bei allen Sachversicherungen. Die Leistung des Versicherers darf nicht höher sein als der Wert der versicherten Sache. Leistungen bei einer Doppel- oder Überversicherung würden eine Bereicherung bedeuten und sind daher verboten.

Berufshaftpflichtversicherung
Die Berufshaftpflichtversicherung bietet bei einer selbständigen oder freiberuflichen Tätigigkeit Schutz, gegen Schadenersatzforderungen die im beruflichen Zusammenhang stehen.

Berufskrankheit
Eine Berufskrankheit wird im § 177 ASVG definiert. Bei einer Berufskrankheit handelt es sich um eine Schädigung an der Gesundheit, die durch die versicherte Tätigkeit verursacht wird.

Berufskrankheit, abstrakte
Der Begriff abstrakte Berufskrankheit bezeichnet eine von 53 Berufskrankheiten, für die nach dem ASVG Versicherungsschutz besteht.

Berufskrankheit, konkrete
Unter konkrete Berufskrankheit versteht man eine Krankheit, die nicht in der ASVG-Liste der Berufskrankheiten angeführt ist und durch die berufsbedingte Verwendung von schädigenden Stoffen oder Strahlen verursacht wurde. Die Anerkennung als Berufskrankheit muss durch das Gesundheitsministerium erfolgen.

Berufsunfähigkeit
Eine Berufsunfähigkeit liegt vor, wenn die Arbeitsfähigkeit im Vergleich zu einem körperlich und geistig gesunden Menschen für mindestens sechs Monate zu mehr als 50% vermindert ist.

Berufsunfähigkeitsversicherung
Mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung kann die Existenz finanziell abgesichert werden, wenn die eigenen Arbeitskraft durch Krankheit oder Unfall eingeschränkt ist.

Besitzwechselkündigung
Bei einem Hausverkauf werden zunächst die dafür abgeschlossenen Versicherungen vom Hauskäufer übernommen. Dieser hat nun die Möglichkeit, die Versicherung zu kündigen (=Besitzwechselkündigung). Die Kündigung muss innerhalb eines Monats ab Kauf schriftlich erfolgen. Auch das Versicherungsunternehmen kann bei einem Besitzwechsel von ihrem Kündigungsrecht Gebrauch machen.

Betriebliche Altersvorsorge (BAV)
Die betriebliche Altersvorsorge wird vom Unternehmen für die Mitarbeiter abgeschlossen, um dem Arbeitnehmer eine zusätzliche Pension zu garantieren.

Betriebliche Krankenversicherung
Mit einer betrieblichen Krankenversicherung, als freiwillige Sozialleistung, verhilft ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern zu einer privaten Krankenversicherung.

Betriebliche Unfallversicherung
Die betriebliche Unfallversicherung bietet als Kollektivversicherung den Arbeitnehmern zu einem privaten Unfallversicherungsschutz.

Betriebshaftpflichtversicherung
Eine Betriebshaftpflichtversicherung schützt ein Unternehmen gegen Schadenersatzforderung aufgrund der betrieblichen Tätigkeit.

Betriebsunterbrechungsversicherung
Die Betriebsunterbrechungsversicherung deckt die finanziellen Nachteile bei Stillstand eines Betriebes ab.

Bezugsberechtigter / Bezugsberechtigte Person
Als Bezugsberechtigter wird jene Person bezeichnet, die für den Empfang der Versicherungsleistung des Versicherers genannt ist. Im Todesfall des Versicherten muss der Bezugsberechtigte nicht ident mit dem gesetzlichen Erben sein.

Billigungsklausel
Die Billigungsklausel wird angewendet, wenn es vertragliche Unterschiede zwischen dem Versicherungsantrag und der Versicherungspolizze gibt. Der Versicherer muss den Kunden ausdrücklich auf etwaige Unterschiede und sein damit verbundenes Rücktrittsrecht hinweisen. Unterlässt der Versicherer dies, gilt der Vertrag im Sinne des Antrages geschlossen.

BKUVG
Beamten-Kranken- und Unfallversicherungsgesetz

Bonus-Malus-System
Unter dem Bonus/Malus-System versteht man die Berechnungsgrundlage für die Prämie einer KFZ-Haftpflichtversicherung. Die Grundstufe ist 9 und entspricht 100% der Prämie. Je nach Schadenverlauf erfolgt die Einstufung von Bonus-Stufe 0 (= 50% der Prämie) bis Malus-Stufe 17.

Bootsversicherung
Sowohl eine Boots-Haftpflichtversicherung als auch eine Boots-Kaskoversicherung bietet dem Eigentümer oder Mieter eines Bootes Schutz vor Schäden an fremden oder eigenen Sachen.

Bruchteilversicherung
Mit einer Bruchteilversicherung wird, z.B. bei einer Leitungswasserversicherung, nur ein Bruchteil des Gesamtwertes (vom gesamten Warenbestand) versichert. Da nicht davon ausgegangen wird, dass bei einem Leitungswasserschaden der gesamte Warenvorrat beschädigt wird, wird eine niedrigere Versicherungssumme vereinbart, um einen Prämiennachlass zu erhalten.

BSVG
Bauern-Sozialversicherungsgesetz

Bündelversicherung
Unter Bündelversicherung versteht man, wenn rechtlich selbständige Versicherungssparten, mit jeweils eigenen Versicherungsbedingungen, zu einem Bündel zusammengefasst werden. Zum Beispiel werden Feuer-, Leitungswasserschaden- und Sturmschadenversicherung in der Eigenheimversicherung gebündelt.

BW
Allgemeine Bedingungen für die Bauwesenversicherung

C

Courtage
Unter Courtage bezeichnet man die Provision, die an den Vermittler bei Abschluss eines Versicherungsvertrages vom Versicherer bezahlt wird.

D

D&O-Versicherung
Die D&O Versicherung bedeutet "Directors and Officers"-Versicherung und nennt man auch Manager-Versicherung. Diese sichert Führungskräfte gegen Forderungen des Unternehmens oder Dritter ab.

Dauerrabatt
Für langjährige Versicherungsverträge wird vom Versicherer häufig ein Prämiennachlass gewährt (sog. „Dauerrabatt“). Wird der Vertrag vor der vertraglich vereinbarten Laufzeit gekündigt, muss der vereinbarte Dauerrabatt für die in Anspruch genommenen versicherten Jahre anteilig zurückgezahlt werden.

Deckungsausschluß
Der Deckungsausschluß beschreibt die Schäden und Ereignisse die NICHT durch die Versicherung gedeckt sind.

Deckungsbeitrag
Der Deckungsbeitrag ist eine betriebswirtschaftliche Kennzahl und definiert die Differenz zwischen Umsatz und variablen Kosten. Bei einer Betriebsunterbrechungsversicherung ist der nicht erzielte Deckungsbeitrag gedeckt.

Deckungskapital
Unter Deckungskapital versteht man das angesammelte Guthaben in einer Lebensversicherung.

Deckungsrückstellung
Versicherungstechnische Rückstellung zur Sicherung künftiger Leistungsansprüche von Lebensversicherungen.

Deckungssumme
Als Deckungssumme bezeichnet man die höchste maximale Leistung des Versicherers im Schadensfall.

Deckungsumfang / Deckung
Unter dem Begriff Deckungsumfang versteht man die Beschreibung der Schäden und Ereignisse die durch die Versicherung gedeckt sind.

Deckungszusage, vorläufige
Eine vorläufige Deckungszusage bedeutet einen vorläufigen Versicherungsschutz noch bevor die Polizze ausgestellt wurde. Zum Beispiel vom Zeitpunkt der Anmeldung des KFZ bis zum Erhalt der KFZ-Haftpflichtversicherungspolizze. 

Direktverrechnungsvereinbarung
Der Begriff Direktverrechnungsveinbarung bedeutet, dass eine Leistung (z.B. Aufenthalt in einer Privatklinik) direkt mit dem Versicherer abgerechnet wird.
Der Versicherte muss die Leistung nicht erst bezahlen und später beim Versicherungsunternehmen "einreichen".

Direktversicherer
Einen Direktversicherer bezeichnet ein Versicherungsunternehmen, dass in direktem Vertragsverhältnis zum Versicherungsnehmer steht, im Gegensatz zum Rückversicherer.

Doppelversicherung
Eine Doppelversicherung bedeutet, dass ein Risiko mehrfach versichert ist. Wenn z.B. der Fahrrad-Diebstahl mit einer Haushaltsversicherung abgedeckt ist und zusätzlich eine Fahrrad-Diebstahlversicherung abgeschlossen wurde.

DVVB
Die Abkürzung DVVB steht für Direktverrechnungsvereinbarung. Damit wird bei einer Krankenversicherung die direkte Abrechnung der Leistungen des Spitals t mit dem Versicherer geregelt.

Dynamisierung
Dynamisierung bedeutet, dass die Versicherungssumme automatisch an die stetig steigenden Lebenshaltungskosten angepasst wird.

E

EDV-Versicherung
Die EDV-Versicherung deckt Sachschäden an IT-Anlagen sowie damit verbunden Perpherie, wie Drucker, Monitor etc.; Nicht versichert sind Beschädigungen an der Software und Datenverlust.

EHVB
Ergänzende Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung

Eigenheimversicherung
Eine Eigenheimversicherung schützt das Gebäude und Baubestandteile, also die Hülle. Das innere eines Hauses muss mit einer Haushaltsversicherung versichert werden.

Einbruchdiebstahl
Unter Einbruchdiebstahl versteht man einen Einbruch durch Eindrücken oder Aufbrechen von Türen, Fenstern o.ä. oder das Überwinden von erschwerenden Hindernissen. Aber: Wenn der Einbruch in ein durch das Eindrücken eines gekippten Fensters erfolgt, wird dies als grob fahrlässiges Herbeiführen durch den Versicherten angesehen. 

Einbruchdiebstahlversicherung
Mit der Einbruchdiebstahlversicherung sind Schäden durch Einbruchdiebstahl und damit verbundenem Vandalismus versichert. Die Versicherung kann, z.B. um den Schutz gegen Raub und einfachen Diebstahl erweitert werden.

Einlösungsfrist
Unter Einlösungsfrist versteht man einen Zeitraum von 14 Tagen zur Bezahlung der Erstprämie. Erst mit Bezahlung der ersten Prämie beginnt der Versicherungsschutz (Ausnahme: vorläufige Deckungszusage)..

Einmalerlag
Besondere Prämienzahlungsart in der Lebensversicherung. Ein (hoher) Betrag wird zu Beginn als Einmalprämie einbezahlt und auf Einmal veranlagt.

Elektrogeräteversicherung
Eine Elektrogeräteversicherung bietet finanziellen Schutz für Elektrogeräte, wie Waschmaschine, Kühlschrank etc. über die gesetzliche oder vertragliche Gewährleistung bzw. Garantie hinaus.

Elektronikversicherung
Die Elektronikversicherung deckt Sachschäden an Informations- und Kommunikationsanlagen sowie elektromechanischen Geräten (z.B. Röntgenapparat).

Elementarschäden
Elementarschaden bezeichnet Schäden die durch die Elemente Wasser, Feuer, Erde und Wind verursacht werden.

Ersatzwert
Der Ersatzwert bezeichnet jenen Wert, den die versicherte Sache zum Zeitpunkt des Schaden hat. Je nach Vereinbarung wird der Ersatz nach dem Zeitwert, Wiederbeschaffungswert oder Neuwert geleistet.

Erstrisikoversicherung
Unter Erstrisikoversicherung versteht man, wenn ein Schaden bis zur Höhe der vereinbarten Versicherungssumme, ohne Rücksicht auf eine etwaige Unterversicherung, entschädigt wird.

Exportkreditversicherung
Eine Exportkreditversicherung, oder auch Ausfuhrkreditversicherung, lassen sich Zahlungsausfälle bei Lieferungen ins Ausland versichern.

F

Fahrlässigkeit, grob
Grobe Fahrlässigkeit liegt vor, wenn der Versicherungsnehmer die erforderliche Sorgfalt in besonders schwerem Maß außer Acht lässt - kein oder eingeschränkter Versicherungsschutz.

Fahrlässigkeit, leicht
Leichte Fahrlässigkeit liegt vor, wenn auch einem sorgfältigen Menschen ein solcher Fehler gelegentlich passiert und ein Schadenseintritt nicht leicht vorhersehbar ist - Versicherungsschutz besteht.

Feuerlöschkosten
Im Gegensatz zu Kosten die durch Löschen, Niederreissen oder Ausräumen in Folge eines Schadensereignis entstehen, müssen Feuerlöschkosten extra versichert werden. Feuerlöschkosten entstehen z.B. bei einem Schaden, wenn im Zuge einer Brandbekämpfung ein Löschgerät beschädigt wird. Dieser Sachschaden ist nicht von der Feuerversicherung gedeckt. Ähnliche Kosten die extra versichert werden müssen sind Bewegungs- und Schutzkosten, Abbruch- und Aufräumkosten sowie Entsorgungskosten.

Feuerschutzsteuer
Eine Feuerschutzsteuer, in der Höhe von 4%, wird nur bei Feuerversicherungen und bei in Österreich versicherten Sachen eingehoben.

Feuerversicherung
Die Feuerversicherung deckt Sachschäden an Gebäuden, die durch Brand, Blitzschlag, Explosion und Flugzeugabsturz verursacht werden.

Finanzmarktaufsicht (FMA)
Die Finanzmarktaufsicht ist die gemeinsame Aufsicht von Banken, Versicherungen und Pensionskassen. Sie ist seit 1.4.2002 eingerichtet.

Folgeschaden
Als Folgeschaden bezeichnet man einen mittelbaren Schaden, der aufgrund eines Versicherungsfalles entsteht. Wenn z.B. im Zuge der Brandbekämpfung Gebäudeteile eingerissen werden müsssen oder Schäden durch Löschwasser entstehen, sind diese Kosten durch die Feuerversicherung gedeckt.

Fondsgebundene Lebensversicherung
Die Höhe der Leistungen dieser Lebensversicherung hängt in erster Linie von der Wertentwicklung der in einem Fonds zusammengefassten Vermögensanlagen ab. Der Versicherungsnehmer ist gleichermaßen am Gewinn und am Verlust dieser Vermögensanlage beteiligt.

Freizügigkeit
Der Begriff Freizügigkeit bedeutet zum Einen, dass der Versicherer auf einen Einwand verzichtet, wenn sich durch betriebs- oder berufsbedingte Erweiterung das Versicherungsrisiko erhöht. Zum Anderen bedeutet Freizügigkeit, dass verschiedene Versicherungsorte und -summen zu einem Vertrag zusammen gefasst werden und die versicherten Sachen frei zwischen den Orten verschoben werden können.

G

Garantiezins
Garantierte Verzinsung in der Lebensversicherung, wird von der Finanzmarktaufsicht (FMA) festgelegt (Mindestzinssatz).

Gebäudeversicherung
Die Gebäudeversicherung, auch Eigenheimversicherung genannt, versichert den Bau und Baubestandteile gegen Sachschäden aus einer Vielzahl an Gefahren (elementare Ursachen, Leitungswasser…)

Gefahrenerhöhung
Die Gefahrenerhöhung bezeichnet eine maßgebliche Veränderung des versicherten Risikos und muss umgehend dem Versicherer gemeldet werden. Zum Beispiel ein branchenübergreifender Berufswechsel bei vorliegen einer Berufsunfähigkeitsversicherung oder ein Zu-/Neubau im Falle einer Eigenheimversicherung.

Geltungsbereich, örtlicher
Der örtliche Geltungsbereich beschreibt den Ort, an dem Versicherungsschutz besteht.

Geltungsbereich, zeitlicher
Der zeitliche Geltungsbereich legt den Zeitraum fest, in dem Versicherungsschutz besteht.

Gewinnbeteiligung
Der Begriff Gewinnbeteiligung bezeichnet den Überschuss, der die garantierte Versicherungsleistung im Rahmen einer Lebens- bzw. Pensionsversicherung erhöht.

Glasversicherung
Die Glasversicherung deckt Bruchschäden an Glas-/Kunststoffscheiben, sowohl am Gebäude als auch im Inneren. Bis zu einem gewissen Umfang in einer Haushaltsversicherung inkludiert.

Giedertaxe
In der Unfallversicherung wird der Invaliditätsgrad nach Verlust oder bei Gebrauchunfähigkeit bzw. Einschränkung von Gliedmaßen nach der Gliedertaxe bewertet. Die Gliedertaxe bildet einen Vertragsbestandteil in der privaten Unfallversicherung und ist Bemessungsgrundlage für den Invaliditätsgrad einer Person nach einem Unfall.

Grüne Karte
Die grüne Karte gilt als Nachweis einer aufrechten KFZ-Haftpflichtversicherung. Wird in jene Ländern anerkannt, die auf der grünen Versicherungskarte angeführt sind und muss auch mitgeführt werden.

Gruppenversicherung
Unter einer Gruppenversicherung versteht man einen Versicherungsvertrag, den ein Versicherungsnehmer für eine Gruppe von Versicherten mit dem Versicherer abschließt. Zum Beispiel schließt ein Unternehmen einen Krankenversicherungsvertrag mit dem Versicherer ab, dem die Mitarbeiter des Unternehmens beitreten können (echte Gruppenversicherung). Eine weitere Möglichkeit ist, dass ein Verein oder eine Organisation einen Rahmenvertrag für eine Haftpflichtversicherung mit günstigen Konditionen aushandelt, die die Mitglieder dann selbst abschließen können (unechte Gruppenversicherung).

GSVG
Gewerbliches Sozialversicherungsgesetz

H

Haftpflichtversicherung
Neben der KFZ-Haftpflichtversicherung, die für die Zulassung eines KFZ verpfichtend abgeschlossen werden muss, gibt es noch eine Vielzahl an Haftpflichtversicherungen für die unterschiedlichsten Lebensbereiche. So kann etwa eine private Haftfplichtversicherung abgeschlossen werden, oder eine Berufshaftpflichtversicherung für spezielle Branchen bzw. Tätigkeiten (z.B. Ärzte-Haftpflichtversicherung, Managerhaftpflichtversicherung ..) . Allen Haftpflichtversicherungen gemeinsam ist, dass diese Schäden an Dritten abdeckt, die aus dem versicherten Riskio entstehen. Anders als eine KFZ-Haftpflicht ist der Versicherer leistungsfrei, wenn der Schaden vorsätzlich oder grob fahrlässig herbeigeführt wird. In so einem Schadenfall muss, genauso wie bei Fehlen einer Haftpflichtversicherung, der Schädiger den Schaden aus seinem Privatvermögen begleichen.

Haftung
Haftung bedeutet, dass aufgrund Gesetze oder Verträge die Verpflichtung besteht, an Dritten verursachte Schäden zu ersetzen.

Hagelversicherung
Die Hakenlast-Versicherung Ist eine Ergänzung zu einer Transportversicherung für jene Güter, die durch Hebevorgänge (z.B. Kran) bewegt werden.

Hakenlast-Versicherung
Die Hakenlast-Versicherung Ist eine Ergänzung zu einer Transportversicherung für jene Güter, die durch Hebevorgänge (z.B. Kran) bewegt werden.

Hauptfälligkeit
Zur Hauptfälligkeit läuft das Versicherungsjahr ab. Zu diesem Zeitpunkt wird auch die Folgeprämie fällig.

Haushaltsversicherung
Eine Haushaltsversicherung versichert den Wohnungs- bzw. Hausinhalt gegen viele Gefahren. Bei der Haushaltsversicherung handelt es sich um eine Bündelversicherung die den Versicherungsschutz gegen Feuer, Leitungswasser, Einbruchdiebstahl uvm zu einer Polizze zusammen fasst. In Österreich ist auch eine private Haftpflichtversicherung inkludiert.

Höchsthaftungssumme
Die Höchsthaftungssumme bezeichnet die Haftungsgrenze des Versicherers, auch wenn die versicherte Sache eine höheren Wert hat. Der Versicherer verzichtet im Schadenfall auf den Einwand einer Unterversicherung bis zur Höchsthaftungssumme.

Höchststandgarantie
Bei einer Höchststandgarantie kommt der höchste je erzielte Anteilswert am Ende der Laufzeit einer fondsgebundenen Lebensversicherung zur Auszahlung. Das bedeutet, dass die positive Kursentwicklung eines Fonds gesichert werden.

Höhere Gewalt
Als höhere Gewalt (lat.: vis major) wird ein von außen einwirkendes Ereignis bezeichnet das vom Betroffenen auch bei größter Sorgfalt nicht abgewendet werden kann und nicht vorhersehbar und nicht beeinflussbar war.

I

Index
Statistische Kennziffer zum Vergleich diverser Werte im Zeitverlauf.

Indexklausel
Unter einer Indexklausel bezeichnet man die automatische Anpassung von Versicherungssumme und Prämie an einen definierten Index (z. B. Verbraucherpreisindex, Baukostenindex…).

Indirekter Blitzschlag
Von einem Schaden durch indirekten Blitzschlag spricht man, wenn der Bllitz in eine Leitung einschlägt und seine Energie über diese Leitung weiter ausbreitet und dabei eine Überspannung entsteht. Beim direkten Blitzschlag entsteht der Schaden durch einen Blitzeinschlag unmittelbar in die versicherte Sache.

Informationsverlust- u. Datenträgerversicherung
Die Informationsverlust- und Datenträgerversicherung deckt die Kosten, die bei der Wiederherstellung oder neuerlichen Eingabe entstehen.

Innerer Betriebsschaden
Der Begriff "innerer Betriebsschaden" kommt in der Maschinenbruch- oder Bauwesenversicherung vor und beschreibt z.B. einen Motorschaden. Ein solcher Schaden lässt sich bei einer Kaskoversicherung für fahrbare Maschinen und Geräte eindecken.

Insassenunfallversicherung
Eine Insassenunfallversicherung ist eine sinnvolle Erweiterung zu einer KFZ-Versicherung. Damit sind Personenschäden aller Insassen (auch des Lenkers) gedeckt.

Invalidität
Unter Invalidität versteht man eine dauerhaft körperliche Beeinträchtigung (Verlust oder Funktionsunfähigkeit eines Körperteils).

Investitionsgüterversicherung
Mit einer Investitionsgüterversicherung werden langfristige Lieferverträge (z.B. für Industrieanlagen, Schiffe etc.) gegen Ausfall versichert.

J

Jagdversicherung
Bei einer Jagdversicherung besteht Schutz für die Mitglieder der Landesjägerschaft für die Bereiche Haftpflicht, Unfall, Rechtsschutz und Jagdwaffen.

K

Kapitalabfindung
Eine Kapitalabfindung bezeichnet die Auszahlung als Einmalbetrag einer privaten Pensionsversicherung, zum Zeitpunkt des Versicherungsanspruchs.

Kapitalgarantie
Wenn der Versicherer garantiert, dass bei Fälligkeit die Versicherungssumme mindestens in Höhe der eingezahlten Beträge ausbezahlt wird, wird dies als Kapitalgarantie bezeichnet.

Karenz
Karenz bedeutet auch Wartefrist. Der Versicherer leistet erst ab einem bestimmten Zeitpunkt nach Vertragsabschluß. Dadurch wird vermieden, dass eine Versicherung abgeschlossen wird, obwohl der Schaden schon eingetreten ist.

Kaskoversicherung für fahrbahre Maschinen und transportable Geräte
Die Maschinen- und Kaskoversicherung für fahrbare Maschinen und transportable Geräte deckt die finanziellen Folgen eines Sachschadens durch Beschädigung, Ausfall oder Verlust der versicherten Sachen.

Kausalität
Kausalität bezeichnet im Versicherungsrecht, den Zusammenhang zwischen einem Schadenereignis und einem eingetretenen Schaden an der versicherten Sache = Voraussetzung für einen Versicherungsfall.

KFZ-Haftpflichtversicherung
Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist eine gesetzlich vorgeschriebene Pflichtversicherung, um mit einem KFZ am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen und deckt Schadenersatzforderungen von Dritten.

KFZ-Kaskoversicherung
Mit einer KFZ-Kaskoversicherung werden Schäden am eigenen Fahrzeug abgedeckt. Je nach Umfang der Versicherung, sind Schäden die von Dritten oder durch Eigenverschulden verursacht werden, versichert.

KFZ-Rechtsschutzversicherung
Die KFZ-Rechtsschutzversicherung bietet Schutz und Hilfe bei Rechtsstreitigkeiten, im Zusammenhang mit dem Betrieb bzw. Besitz eines KFZ. Die KFZ-Rechtsschutzversicherung deckt Kosten die, z.B. bei der Durchsetzung der Rechte aus dem Kaufvertrag für das Auto, bis zur anwaltlichen Verteidigung vor Gericht nach einem Verkehrsunfall, entstehen.

Kontrahierungszwang
Ein Kontrahierungszwang bedeutet die Verpflichtung (für den Versicherer) einen Vertrag einzugehen. Diesen Eingriff in die privatrechtliche Autonomie bei Versicherungsverträgen gibt es, unter bestimmten Voraussetzungen, nur bei der KFZ-Versicherung und der Krankenversicherung.

Krankengeldversicherung
Die Krankengeldversicherung hilft bei Arbeitsunfähigkeit. Man erhält für jeden Tag der völligen Arbeitsunfähigkeit einen vorab vereinbarten Betrag bis zu einer Maximaldauer von 364 Tagen innerhalb von drei Versicherungsjahren.

Krankenhaus-Taggeldversicherung
Bei Abschluss einer Krankenhaus-Taggeldversicherung bekommt man für jeden Tag Krankenhausaufenthalt einen vorher vereinbarten Betrag. Die tatsächlich entstandenen Kosten sind für die Abrechnung nicht relevant.

Krankenversicherung
Eine private Krankenversicherung bietet viele zusätzliche Leistungen, zu der staatlichen Krankenversicherung. Zum Beispiel werden die Kosten für eine Behandlung bei einem Privatarzt oder bei einen Spitalsaufenthalt auf der Sonderklasse von einer privaten Krankenversicherung übernommen.

Kreditrestschuldversicherung
Die Kreditrestschuldversicherung ist eine Sonderform eine Ablebensversicherung. Für den Kreditgeber ist das Risiko eines Ausfalls der Kreditsumme bei Tod des Kreditnehmers minimiert. Die Versicherungssumme verringert sich laufend und deckt immer den aushaftenden Kreditbetrag ab.

Kulanz
Kulanz ist eine freiwillige Leistung. Der Versicherer ist zwar rechtlich nicht zur Leistung verpflichtet, zahlt aber z.B. aus geschäftspolitischen Gründen dennoch.

Kumulusschadensklausel
Kumulusschadensklausel bezeichnet die Höchsthaftungssumme des Versicherers pro Schadenereignis für ALLE von diesem Ereignis betroffene Versicherte. Übersteigen die Entschädigungen die Höchsthaftungssumme des Versicherers, erhalten die Geschädigten nur die anteilsmäßig gekürzte Entschädigungssumme.

Kunstversicherung
Mit der Kunstversicherung lassen sich Gemälde, Antiquitäten, Skulpturen und andere Kunstgegenstände gegen Diebsthal, Verlust oder Beschädigung versichern, da eine gewöhnliche Haushaltsversicherung keinen ausreichenden Versicherungsschutz bietet kann.

L

Landwirtschaftsversicherung
Mit einer Landwirtschaftsversicherung lassen sich Ernteausfälle oder Ertragsverluste aus der Nutztierhaltung abdecken.

Laufzeit
Vereinbarte Dauer eines Versicherungsvertrages.

Lebensversicherung
Mit dem Begriff Lebensversicherung werden eine Vielzahl an Vorsorgemöglichkeiten zusammen gefasst. Darunter fallen z.B. die Risiko- und Ablebensversicherung zur Absicherung der Hinterbliebenen, die Erlebensversicherung zum Kapitalaufbau oder Pensionvorsorge, die fondsgebundene Lebensversicherung sowie die staatlich geförderte Zukunftsvorsorge.

Leibrente
Eine Leibrente ist eine Zahlung (Rente), die bis zu einem bestimmten Zeitpunkt (üblicherweise der Tod des Empfängers der Rente) gezahlt wird.

Leistung
Eine Versicherungsleistung ist eine Aufwendung auf Grund des Eintritts eines Versicherungsfalles (Schaden oder Zielerreichung).

Leistungfreier Zeitraum
Wenn der Versicherungsnehmer, trotz mehrmaliger Aufforderung, die Prämie nicht bezahlt, verliert er den Versicherungsschutz. Das heißt der Versicherer ist im Schadensfall von der Leistung befreit.

Leistungsfreiheit
Leistungsfreiheit besteht, wenn der Versicherungsnehmer die Vertragspflichten (Obliegenheiten) nicht erfüllt. Der Versicherer nuss im Schadensfall keine Leistung erbringen.

Leitungswasserversicherung
Eine Leitungswasserversicherung ist eine Sachversicherung die Schäden versichert, die durch Wasseraustritt aus wasserführenden Rohrleitungen und daran angeschlossene Geräte (Waschmaschine, Boiler etc.) verursacht wird. In eine Haushalts-, Eigenheim- und Gebäudeversicherung ist eine Leitungswasserversicherung inkludiert. Diese kann aber natürlich auch separat, z.B. als Erweiterung zu einer Betriebsversicherung abgeschlossen werden.

Luftfahrt-Haftpflichtversicherung
Jeder Halter eines Luftfahrgerätes ist gesetzlich verpflichtet, eine Luftfahrt-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Damit sind Schadenersatzforderungen von Dritten gegen den Flugzeughalter gedeckt.

 

M

Managerversicherung
Die Managerversicherung, oder auch D&O-Versicherung genannt, versichert u.a. Geschäftsführer, Prokuristen, Vorstandsmitglieder gegen Schadenersatzansprüche des eigenen Unternehmens oder von Dritten.

Maschinenbruchversicherung
Eine Maschinenbruchversicherung deckt die Kosten, die durch Reparatur oder Neukauf von beschädigten Maschinen und Anlagen entstehen. Eine Betriebsunterbrechung, verursacht durch den Stillstand der Anlage, kann als Erweiterung mitversichert werden.

Mehrfachversicherung
Von einer Mehrfachversicherung spricht man, wenn ein Versicherungsnehmer für das selbe Interesse und die selbe Gefahr bei mehreren Versicherern Verträge abschließt, ohne das die Versicherungssumme den Versicherungswert übersteigt. Wenn die Versicherungssummen den Versicherungswert übersteigen spricht man von Doppelversicherung.

Minderungspflicht
Die Minderungspflicht beschreibt eine Pflicht des Versicherten. Ist ein Schadensfall absehbar oder bereits eingetreten, muss der Versicherungsnehmer alle zumutbaren Maßnahmen setzen um den Schaden zu vermeiden oder zu mindern. Dadurch verursachte Schäden wie sie z.B. beim Löschen, Niederreissen oder Ausräumen entstehen sind ebenfalls gedeckt .

Mitversicherte Personen
Mitversicherte Personen genießen Versicherungsschutz, können aber keine Entscheidung treffen was den Versicherungsvertrag betrifft.

Mitwirkungsanteil
Unter Mitwirkungsanteil versteht man, bis zu welchem Grad eine Vorerkrankung zu der Verletzung nach einem Unfall beigetragen hat; sprich, um wieviel schwerer sind die Folgen aufgrund der bestandenen Schädigung.

N

Nachdeckung
Mit einer Nachdeckung sind Schäden versichert, die erst nach Beendigung eines Versicherungsvertrages eintreten bzw. bekannt werden, sofern der Schaden während eines bestehenden Versicherungsschutzes verursacht wurde. 

Nachhaftung
Mit Nachhaftung wird das Haftungsverhältnis zwischen Schädiger und Geschädigten beschrieben,  wenn der Schadenverursacher z.B. die betriebliche/berufliche Tätigkeit bereits aufgegeben hat und erst danach der Schaden bzw. die Folgen bekannt werden. Das Haftungsverhältnis besteht unabhängig von einer etwaigen Versicherung. Wenn zum Zeitpunkt der Schadenursache ein aufrechter Versicherungsschutz bestand (z.B. durch eine Ärztehaftpflichtversicherung), besteht eine Nachdeckung durch diese, bereits beendete, Versicherung. Für einige Berufsgruppen wie Ärzte, Notare, Rechtsanwalte ist eine unbefristete Nachhaftung und Nachdeckung gesetzlich vorgeschrieben.

Nachversicherungsgarantie
Mit einer Nachversicherungsgarantie kann der Versicherte, bei bestimmten Ereignissen (z.B. Heirat, Geburt eines Kindes usw.), eine Erhöhung der monatlichen Rente OHNE neuerliche Gesundheitsprüfung beantragen.

Nebenversicherung
Eine Nebenversicherung liegt vor, wenn das selbe Interesse gegen die selbe Gefahr bei mehreren Versicherern versichert ist. 

Neuwert
Neuwert bezeichnet jenen Betrag der zum Zeitpunkt des Schadens notwendig ist, um ein Sache gleicher Art, Güte und Funktion wie die versicherte wiederbeschaffen zu können.

Neuwertversicherung
Bei der Neuwertversicherung ist der Neuwert der versicherten Sache die Basis der Versicherungssumme.

O

Obliegenheiten
Obliegenheiten nennt man die Pflichten des Versicherungsnehmers aus dem Versicherungsvertrag. Nichteinhaltung kann eine Leistungsminderung zur Folge haben.

OeKB
Die Österreichische Kontrollbank ist Österreichs zentraler Finanz- und Informationsdienstleister für die Exportwirtschaft und versichert, über eine Beteiligung, Aufträge und Forderungen aus Dienstleistungen und Warenlieferungen an Vertragspartner im In- und Ausland.

OeNB
Die Österreichische Nationalbank steht zu 100% im Eigentum der Republik Österreich. Die OeNB ist die Zentralbank Österreichs und Bestandteil des Eurosystems.

Opting-out
Unter Opting-out versteht man die Ausnahme von der gesetzlichen Kranken- oder Pensionsversicherung. Einige Berufsgruppen haben in Österreich die Möglichkeit, den Kranken-/Pensionsversicherer selbst zu wählen.

Organhaftpflichtversicherung
Die Organhaftpflichtversicherung versichert Organe, die aufgrund der Tätigkeit im öffentlichen Dienst oder Auftrag, mit einer Forderung vom Dienstgeber konfrontiert sind.

P

Passivenversicherung
Bei der Passivenversicherung bezieht sich der Versicherungsschutz auf das Vermögen des Versicherungsnehmers. Die Passivenversicherung schützt den Versicherungsnehmer vor ungeplanten Verbindlichkeiten oder Aufwendung (ohne besonderen Objektschutz).

Personenversicherung
Von einer Personenversicherung spricht man bei Verträgen einer Lebensversicherung, Unfallversicherung und Krankenversicherung.

Pflegegeldversicherung
Mit einer Pflegegeldversicherung kann für anfallende Pflegekosten privat vorgesort werden. Es werden unterschiedliche Leistungen bei Pflegestufen angeboten.

Pflichtversicherung
Eine Pflichtversicherung bedeutet, dass eine Versicherung (z.B. KFZ-Haftpflichtversicherung) von Gesetzes wegen abgeschlossen werden muss.

Planungshaftpflichtversicherung
Die Planungshaftpflichtversicherung ist eine spezielle Form der Berufshaftpflichtversicherung für Ziviltechnik, Architekten und technische Büros und deckt Schadenersatzforderungen von Dritten aus der beruflichen Tätigkeit ab.

Polizze
Eine Polizze ist der Nachweis einer Versicherung, mit dem Inhalt des Versicherungsvertrages. Nur was in der Polizze steht ist von Kunde und Versicherer einzuhalten.

Präklusion / Präklusionsfrist
Die Präklusionsfrist bezeichnet den Zeitraum, innerhalb dessen ein Rechtshandlung wirksam vorgenommen werden muss da ansonsten infolge Verjährung ein Recht nicht mehr geltend gemacht werden kann.

Prämie
Die Pämie bezeichnet den Preis den der Versicherte für den Versicherungsschutz zahlen muss.

Prämienbefreiung
Prämienbefreiung bedeutet, dass bei bestimmten Ereignissen, wie z.B. Arbeitslosigkeit oder Berufsunfähikeit des Versicherungsnehmers, keine Prämie mehr zahlen muss, aber der Versicherungsschutz aufrecht bleibt. Siehe Unterschied zu Prämienfreistellung.

Prämienfreistellung
Bei einer Prämienfreistellung zahlt der Versicherungsnehmer keine Prämie mehr für seiner Lebensversicherung. Der Versicherungsschutz bleibt aufrecht, allerdings mit einer verringerten Versicherungssumme. Siehe Unterschied zu Prämienbefreiung.

Prämienfreistellungswert
Der Prämienfreistellungswert bezeichnet eine verringerte Versicherungssumme. Bei vorzeitiger Einstellung der Prämienzahlung und Umwandlung des Versicherungsvertrages in eine prämienfreie Versicherung sinkt die ursprünglich vereinbarte Versicherungssumme.

Prämienrückgewähr
Unter Prämienrückgewähr versteht man jenen Betrag, der bei vorzeitigen Ableben des Versicherungsnehmers ausbezahlt wird.

Privathaftpflichtversicherung
Eine Privathaftpflichtversicherung dienst zur Abwehr von Forderungen und deckt die Schadenkosten, die an eine Privatperson gestellt werden. In Österreich ist eine Privathaftpflichtversicherung in der Haushaltsversicherung inkludiert.

Produkthaftpflichtversicherung
Mit der Produkthaftpflichtversicherung können sich Hersteller und Importeure gegen Schadenersatzforderungen versichern, die aufgrund eines vom Produkt verursachten Schaden gestellt werden.

Progression
Unter Progression versteht man bei der Unfallversicherung eine stufenweise Steigerung der Leistung. Die Versicherungsleistung steigt proportional zum Invaliditätsgrad (z.B. Invalidität : Versicherungsleistung = 26% : 30% oder 90% : 300%).

Progressionsstaffel
Die Progressionsstaffel wird vom Versicherer festgelegt und gibt an, bei welchem Invaliditätsgrad die (Unfall-)Versicherung wieviel Geld ausbezahlt.

Provision
Unter Provision versteht man die Vergütung die ein Versicherer an seine Vertreter, Makler oder andere Vermittler für deren Kosten im Zusammenhang mit dem Abschluss und der Verwaltung von Versicherungsverträgen bezahlt.

Q

Qualifizierte Mahnung
Unter einer qualifizierten Mahnung versteht man die "Unterschriftlichkeit" dieser Erklärung. Dies bedeutet, dass bei Zahlungsverzug der Versicherer erst leistungsfrei wird, wenn die Mahnung eingeschrieben zugestellt wurde.

R

Rechtsschutzversicherung
Eine Rechtsschutzversicherung kann, bei umfassenden Deckungsumfang, rechtliche Hilfe und anwaltlichen Schutz in nahezu allen Lebenslagen bietet. Die Rechtsschutzversicherung deckt u.a. Kosten bei Streitigkeiten im Arbeitsumfeld, bei Familien- und Erbstreitigkeiten, im Miet- und Eigentumsrecht sowie bei Unstimmigkeiten nach Abschluss eines (Kauf-)Vertrages.

Regress
Ein Regress ist das Rückgriffsrecht des Versicherers im Rahmen einer Versicherungsleistung auf den Schädiger oder, bei verletzen einer Obliegenheit, auf den Versicherungsnehmer.

Reiseversicherung
Eine umfangreiche Reiseversicherung deckt sowoh die Stornierungskosten, die Behandlungskosten im Ausland bei Krankheit oder Unfall sowie den Verlust oder die Beschädigung des Reisegepäcks.

Rententafel
Die Rententafel gitl als wichtige Berechnungsgrundlage bei Lebens- und Krankenversicherung. Die Rententafeln der Versicherer basieren auf den Sterbetafeln.

Risiko
Der Begriff Risiko kommt aus dem Lateinischen und bedeutet Gefahr oder Wagnis. Die Möglichkeit eines Schadens wird als Risiko bezeichnet.

Risikolebensversicherung
Bei einer Risikolebensversicherung ist der einzige Versicherungsfall das Ableben des Versicherungsnehmers. Eine Risikolebensversicherung dient zur finanziellen Absicherung von Hinterbliebenen und wird oft als Besicherung eines Kredits abgeschlossen.

Risikoprämie
Bei einer Risikoprämie wird auf Basis sämtlicher Schadensleistungen einschließlich der notwendingen sonstigen Leistungen im Versicherungsfall kalkuliert.

Risikoverminderung / Risikoerhöhung
Eine Risikoverminderung oder Risikoerhöhung ist jede maßgebliche Veränderung des versicherten Risikos. Die Änderung muss umgehend dem Versicherer gemeldet werden, wie z.B. ein branchenübergreifender Berufswechsel bei bestehender Berufsunfähigkeitsversicherung, oder ein Zu-/Neubau im Rahmen einer Eigenheimversicherung.

Risikoversicherung
Eine Risikoversicherung wird in erster Linie dazu verwendet um die Begünstigten bei Tod des Versicherungsnehmer finanziell abzusichern.

Risikozuschlag
Mit einem Risikozuschlag benennt ein Versicherer eine höhere Prämie aufgrund eines erhöhten Risikos des Versicherungsnehmers bzw. der versicherten Sache. So kann eine Vorerkrankung oder die Ausübung eines gefährlichen Hobbys eine höhere Versicherungsprämie, als ohne diese Risiken, zur Folge haben.

Rohbau-Versicherung
Die Rohbau-Versicherung ist ein Schutz für ein in Bau befindliches Gebäude.

Rückdatierung
Bei einer Rückdatierung ist eine früheres Eintrittsdatum bei Personenversicherungen möglich, wenn der Versicherungsnehmer z.B. steuerliche Vorteile erzielen will.

Rückgewähr
Rückgewähr bedeutet die Rückzahlung des nicht verbrauchten Kapitals an die Erben, wenn der Versicherte einer Rentenversicherung während der Rentenzahlungsphase stirbt.

Rückkaufwert
Rückkaufwert bezeichnet die Kapitalleistung des Versicherers, wenn ein (Lebens-)Versicherungsvertrag vorzeitig gekündigt wird.

Rücktrittsrecht
Innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Polizze ist ein Rücktritt vom Versicherungsvertrag ohne Angabe von Gründen möglich. Eventuell wird vom Versicherer eine schriftliche Kündigung gefordert, die innerhalb der Frist zugestellt sein muss.

Rückversicherung
Unter einer Rückversiicherung versteht man die Versicherung der von einem Versicherungsunternehmen abgedeckten Risiken.

S

Schaden
Unter Schaden versteht man jeden Nachteil, der an einem Rechtsgut erleidet wird. Dazu gehören Schäden am Vermögen, Verletzung an Leib und Leben, Freiheit und Ehre. Auch entgangender Gewinn ist ein Schaden.

Schadenabwicklung
Die Schadenabwicklung bezeichnet die Behandlung bzw. Bezahlung von Schäden von deren Eintritt bis zur abschließenden Erledigung.

Schadenminderung
Schadensminderung bedeutet auch Schadensbegrenzung. 

Schadenbegrenzung
Die Schadensbegrenzung ist eine Pflicht des Versicherten. Ist ein Schadensfall absehbar oder bereits eingetreten, muss der Versicherungsnehmer alle zumutbaren Maßnahmen setzen um den Schaden zu vermeiden oder zu mindern. Dadurch verursachte Schäden wie sie z.B. beim Löschen, Niederreissen oder Ausräumen entstehen sind ebenfalls gedeckt .

Schadenversicherung
Bei der Schadenversicherung beschränkt sich die Ersatzpflicht des Versicherers  grundsätzlich auf den eingetretenen Vermögensschaden. Zwar wird auch bei der Schadenversicherung regelmäßig eine Versicherungssumme vereinbart; doch bezeichnet diese nur die Obergrenze der Leistungspflicht des Versicherers. Bei der Schadenversicherung gibt es drei leistungsbegrenzende Faktoren: Versicherungswert, Versicherungssumme und Schadenshöhe.

Schlossschutzpanzer
Unter einem Schlossschutzpanzer versteht man eine Stahlplatte in der Safetür, die das An-/Aufbohren des Schlosses verhindern soll. Ob ein Safe über einen fest mit der Safetür verbundenen Schlossschutzpanzer verfügt, ist mit dem jeweiligen Hersteller zu klären. Hat ein Safe eine VDMA A Sicherheitsstufe bzw. eine österreichische VSÖ-Zertifizierung, kann durch die Normierung davon ausgegangen werden, dass ein Schlossschutzpanzer vorhanden ist. Ein Wandsafe hat nicht automatisch einen Schlossschutzpanzer. Lesen Sie jedenfalls die Bedingungen Ihres Versicherungsvertrages genau durch, da es bei den Formulierungen der Versicherer durchaus unterschiedliche Interpretationen gibt (Bsp. „vorgeschrieben ist ein Schlossschutzpanzer oder ein Wandsafe“ im Gegensatz zu „vorgeschrieben sind ein Schlossschutzpanzer und ein Wandsafe“).

Selbstbehalt
Selbstbehalt ist eine Vereinbarung des Versicherungsvertrages, bei dem der Versicherte in jedem Schadensfall einen Teil der Schadenssumme selbst bezahlt. Dadurch sinkt die Versicherungsprämie.

Skadenz
Unter Skadenz versteht man das Datum der Fälligkeit eine Versicherungsprämie für die vereinbarte Versicherungsperiode.

Sofortschutz
Als Sofortschutz bezeichnet man eine vorläufige Deckungszusage. Der Versicherungsschutz besteht bereits bei Einlangen des Versicherungsvertrages beim Versicherer.

Solaranlagenversicherung
Die Solaranlagenversicherung ist eine spezielle Form der Elektrogeräteversicherung. Damit sind sowohl Photovoltaik- als auch Solarthermieanlagen gegen Beschädigung und gegen Ausfall versichert.

Solvabilität
Eigenmittelausstattung eines Versicherungsunternehmens.

Sperrschein
Als Sperrschein wird auch eine Vinkulierung bezeichnet. Die Vinkulierung stellt ein Dreiecksverhältnis zwischen Versicherungsnehmer, Bank und Versicherer dar. Eine Vinkulierung einer KFZ-Kaskoversicherung zugunsten der Bank wird oft bei Leasingvertragen verlangt, damit im Schadensfall die Versicherungssumme nur mit Zustimmung des Begünstigen (Leasingbank) ausbezahlt wird.

Spitalskostenversicherung
Im Rahmen der Spitalskostenversicherung ist man gegen sämtliche Aufwendungen, die mit einem Krankenhausaufenthalt zusammenhängen, abgesichert.

Sportgeräteversicherung
Mit einer Sportgeräteversicherung können hochwertige Sportgeräte (wie Tauchausrüstung, Golfequipment etc…) gegen Beschädigung oder Diebstahl, sowohl bei der Lagerung zu Hause als auch auf Reisen, versichert werden.

Sterbetafel
Die Sterbetafel ist die Aufzeichnung statistischer Sterbewahrscheinlichkeiten aufgrund der Beobachtung großer Personengruppen. Die amtliche Sterbetafel wird vom Österreichsichen Statistischen Zentralamt erstellt.

Stichtagversicherung
Bei der Stichtagversicherung handelt es sich um eine Versicherungsform, die bei starken Schwankungen von Waren- bzw. Vorratswerte vereinbart werden kann.

Stundung
Unter Stundung versteht man die verübergehende Aufschiebung der Zahlung von Versicherungsprämien, ohne den Versicherungsschutz zu verlieren.

Sturmversicherung
Eine Sturmschadenversicherung deckt Schäden, die durch Wind ab einer Geschwindigkeit von 60 km/h verusacht wurden. Aber nicht nur das Sturmrisiko ist damit versichert. Auch Schäden durch Hagel, Schneedruck oder Felssturz und Steinschlag sind mit einer Sturmversicherung gedeckt.

Summenversicherung
Bei einer Summenversicherung verpflichtet sich der Versicherer, bei Eintrittt des Schadenfalles die Versicherungssumme zu leisten, unabhängig von den tatsächlichen Kosten eines Schadens (siehe Krankenhaus-Taggeldversicherung).

T

Tätigkeitsschaden
Tätigkeitsschaden bedeutet einen Schaden an beweglichen Sachen, die bei oder infolge ihrer Benützung, Beförderung, Bearbeitung oder sonstigen Tätigkeit entstehen. Klausel in der Haushaltsversicherung die ausgeschlossen werden kann.

Teilzahlung
Teilzahlung bedeutet auch Akontierung. Sobald nach einem Schaden der Anspruch auf Versicherungsleistung vom Versicherer anerkannt wurde erhält der Versicherungsnehmer einen Teil der Versicherungssumme vorab, bis alle Details und die genaue Schadenshöhe geklärt sind.

Termfix-Versicherung
Bei der Termfix-Versicherung wird die Versicherungssumme zu einem vereinbarten Zeitpunkt ausbezahlt. Dies ist  auch dann der Fall, wenn der Versicherungsnehmer vor diesem Termin verstirbt. Bis zu Fällligkeit müssen dann keine Prämien mehr gezahlt werden. Die Termfix-Versicherung kann für die Finanzierung von Studiengebühren oder Hochzeiten abgeschlossen werden.

Tierversicherung
Mit einer Tierversicherung können sowohl vom Tier verusachte Schäden die Dritte versichert werden, als auch die Kosten die durch eine tierärztliche Behandlung entstehen. Für bestimmte Hunderassen muss, je nach Bundesland, eine verpflichtende Hunde-Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden.

Tilgung
Unter Tilgung versteht man die regelmäßge Zahlung des Darlehennehmers zur Rückzahlung eines Kredites.

Totalschaden
Von einem Totalschaden spricht man, wenn die Reparaturkosten den Wert einer versicherten Sache übersteigen.

Transportversicherung
Die Transportversicherung bietet Versicherungsschutz für Güter während deren Beförderung, transportbedingtem Aufenthalt oder Lagerung. 

U

Überversicherung
Die vereinbarte Versicherungssumme ist höher als der tatsächliche Wert der versicherten Sache.

Umwelthaftpflichtversicherung
Mit der Umwelthaftpflichtversicherung kann ein Betrieb gegen Schadenersatzforderungen nach Umweltschäden abgesichert werden. Damit sind aber keine Eigenschäden gedeckt. Nach dem Bunde-Umwelthaftungsgesetz besteht jedoch für Betriebe, unter anderem, die Verpflichtung, auch Umweltschäden am eigenen Grundstück zu sanieren. Diese Kosten sind nur durch eine Umweltsanierungskostenversicherung gedeckt.

Unanfechtbarkeitsklausel
Bei  dieser Klausel handelt es sich um eine prämienpflichtige Vereinbarung zwischen Versicherer und Versicherungsnehmer. Der Versicherer verzichtet gegen Bezahlung einer Gebühr im Ablebensfall nicht die Leistungseinschränkung bei Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht oder bei Selbstmord geltend zu machen.

Unfall
Der Begriff Unfall wird bei der privaten Unfallversicherung laut Art. 6 AUVB 2008 wie folgt definiert: "Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von aussen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet." 

Unfallversicherung
Mit der privaten Unfallversicherung erhält der Versicherungsnehmer umfassenen Versicherungsschutz, da diese Versicherung auch die Folgen bei Freizeitunfällen deckt. Dies ist bei der staatlichen Unfallversicherung nicht der Fall.

Unterdeckung
Unterdeckung bedeutet auch Unterversicherung. Die vereinbarte Versicherungssumme ist niedriger als der tatsächliche Wert der versicherten Sache.

Unterjährigkeitszuschlag
Unterjährigkeitszuschalg bezeichnet den Aufschlag auf die jährliche Versicherungsprämie, wenn diese monatlich, vierteljährlich oder halbjährlich bezahlt wird.

Unterversicherung
Unterversicherung (auch Unterdeckung) bedeutet, dass die Versicherungssumme niedriger als der Versicherungswert ist. Im Schadenfall wird die Versicherungsleistung um das Verhältnis Versicherungssumme zu Versicherungswert gekürzt. Beispiel anhand der Berechnungsformel: (Versicherungssumme:Versicherungswert)xSchadensumme = (50.000:100.000)x30.000 = 15.000 Versicherungsleistung

Unterversicherungsverzicht
Unterversicherungsverzicht bedeutet, dass der Versicherer im Schadensfall trotz Unterdeckung den vollen Schaden ersetzt.

V

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
Eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung ist eine besondere Art einer Berufshaftpflichtversicherung u.a. für Anwälte, Notare und Steuerberater und deckt Vermögensschäden Dritter aus der beruflichen Tätigkeit des Versicherungsnehmers.

Verpfändung
Die Verpfändung bezeichnet eine Zahlungssperre. Bei der Verpfändung wird einem Dritten (z.B. Bank) das Pfandrecht eingeräumt. Änderungen am Vertrag können nur gemeinsam durch Gläubiger und Versicherungsnehmer vorgenommen werden. Wenn eine Lebensversicherung zur Kreditbesicherung bzw. als Tilgungsträger verwendet wird, kann der Vertrag zugunsten der Bank verpfändet werden.

Versicherer
Versicherer bedeutet auch Versicherungsunternehmen oder Assekuranz. 

Versicherter / Versicherte Person
Der Begriff Versicherter bezeichnet jene Person, für die der Versicherungsschutz gilt. Kann eine andere Person als der Versicherungsnehmer sein, wenn Sie z.B die Eltern (= Versicherungsnehmer) eine Unfallversicherung für Ihr Kind (versicherte Person) abschließen.

Versicherung auf erstes Risiko
Bei einer Versicherung auf erstes Risiko bietet der Versicherer eine fixe Pauschalsummen an, bis zu denen jeder Schaden (z.B. bei Einbruchdiebstahl und Beraubung bis zu den angegebenen Wertgrenzen) voll ersetzt wird, um die Gefahr einer Unter- bzw. Überversicherung zu vermeiden.

Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Sachversicherung
Eine Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Sachversicherung nennt man auch "All-Risk-Versicherung". Mit dieser Versicherung sind alle Gefahren versichert, die im Vertrag nicht ausdrücklich ausgenommen sind.

Versicherungsagent
Der Versicherungsagent vermittelt Produkte von einem Versicherungsunternehmen. Eine vertragliche Verpflichtung hat der Agent nur gegenüber dem Versicherer, nicht gegenüber dem Kunden der das Vertragsverhältnis ausschließlich mit dem Versicherungsunternehmen eingeht.

Versicherungsbedingungen
Die Versicherungsbedindungen sind eine Beschreibung der Versicherung wie Deckungsumfang, Deckungssumme, Rechten und Pflichten aller Beteiligten.

Versicherungsleistung, prämienfrei
Eine prämienfreie Versicherungsleistung nennt man auch Prämienfreistellungswert. Bei vorzeitiger Einstellung der Prämienzahlung und Umwandlung des Versicherungsvertrages in eine prämienfreie Versicherung sinkt die ursprünglich vereinbarte Versicherungssumme.

Versicherungsmakler
"Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten"; ein Versicherungsmakler benötigt eine gewerberechtliche Konzesssion und ist einerseits Vertragspartner von Versicherungsunternehmen und andererseits auch dem Kunden verpflichtet.

Versicherungsnehmer
Der Versicherungsnehmer ist der Vertragspartner des Versicherungsunternehmen und Träger der Rechte und Pflichten aus dem Versicherungsvertrag.

Versicherungssteuer
Die Versicherungssteuer beträgt grundsätzlich 11 Prozent. Für Prämien im Bereich Lebensversicherung werden vier Prozent Versicherungssteuer verrechnet, bei Krankenversicherungen ein Prozent.

Versicherungssteuer, motorbezogene
Die motorbezogene Versicherungssteuer wird mit jeder KFZ-Versicherungsprämie verrechnet. Der Versicherer ist verpflichtet die motorbezogene Versicherungssteuer einzuheben und an den Staat abzuführen.
Nicht zu verwechseln mit der 11%/4%/1% igen Versicherungssteuer die mit JEDER Prämie verrechnet wird. Die motorbezogene Versicherungssteuer ist der Ersatz der KFZ Steuer, welche bis ins Jahr 1992 durch "kleben" der Stempelmarken abgeführt wurde. Seit 1993 sind die Versicherer verpflichtet die motorbezogene Versicherungssteuer einzuheben und an den Staat abzuführen. Dies erfolgt automatisch mit der KFZ-Haftpflichtprämie. Steuersatz pro Monat; Zahlungsweise jährlich/halbjährlich/vierteljährlich/monatlich
für die ersten 24 Kilowatt der eingetragenen Leistung je Kilowatt: Euro 0
für die weiteren 66 Kilowatt der eingetragenen Leistung je Kilowatt: Euro 0,62/0,6572/0,6696/0,682
für die weiteren 20 Kilowatt der eingetragenen Leistung je Kilowatt: Euro 0,66/0,6996/0,7128/0,726
für die darüber hinausgehenden Kilowatt der eingetragenen Leistung je Kilowatt: Euro 0,75/0,795/0,81/0,825
Für vor dem 1. Jänner 1987 erstmals im Inland zum Verkehr zugelassene Personen- und Kombinationskraftwagen mit Fremdzündungsmotor (Ottomotor) ohne geregelten Drei-Wege-Katalysator erhöht sich die Steuer ab 1. Jänner 1995 um 20 Prozent. Mit einer ''weißen'' Begutachtungsplakette gekennzeichnete Kraftfahrzeuge unterliegen nicht der erhöhten Steuer. Für Oldtimer gibt es keine Vergünstigung.

Versicherungssumme
Als Versicherungssumme bezeichnet man die höchste maximale Leistung des Versicherers im Schadensfall.

Versicherungsvermittler
Der Begriff Versicherungsvermittler ist eine rechtliche Bezeichnung; darunter fällt die Berufsgruppe der Versicherungsmakler und Berater in Versicherungsangelegenheiten sowie der Versicherungsagent. 

Versicherungswert
Als Versicherungswert bezeichnet man den tatsächlichen Wert aller versicherten Gegenstände zum Zeitpunkt des Schadens.

VersVG
Versicherungs-Vertragsgesetz

Vertragsarzt
Als Vertragsarzt bezeichnet man einen niedergelassenen Arzt, der mindestens einer Krankenkasse vertraglich verpflichtet ist. Der großteil der Leistungen wird vom Arzt direkt an den Sozialversicherungsträger abgerechnet.

Verweisung, abstrakte
Die abstrakte Verweisung ist ein Begriff bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn der Versicherungsnehmer bei Berufsunfähigkeit nicht mehr in seinem angestammten Beruf arbeiten kann, aber theoretisch eine vergleichbare Tätigkeit ausüben könnte, ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet

Verweisung, konkrete
Die konkrete Verweisung ist ein Begriff bei der Berufsunfähigkeitsversicherung. Wenn der Versicherungsnehmer bei Berufsunfähigkeit durch eigenes Betreiben einen neue Tätigkeit bei gleichem Einkommen wie zuvor an nimmt,  ist der Versicherer nicht zur Leistung verpflichtet.

Vinkulierung
Als Vinkulierung bezeichnet man eine Zahlungssperre. Die Vinkulierung stellt ein Dreiecksverhältnis zwischen Versicherungsnehmer, Bank und Versicherer dar. Wenn z.B. eine Lebensversicherung zur Kreditbesicherung bzw. als Tilgungsträger verwendet wird, kann dieser Vertrag an die Bank vinkuliert werden.

Vordeckung
Die Vordeckung versteht man einen Versicherungsschutz für Schadenfälle, die zwar während der Wirksamkeit des Versicherungsschutzes eingetreten sind, deren Ursache jedoch in die Zeit vor Abschluss des Versicherungsvertrages fällt, sind nur gedeckt, wenn dem Versicherungsnehmer oder dem Versicherten bis zum Abschluss des Versicherungsvertrages von der Ursache, die zu dem Versicherungsfall geführt hat, nichts bekannt war.

W

Wahlarzt
Als Wahlarzt bezeichnet man einen in Österreich niedergelassenen Arzt ohne Vertrag mit einem Sozialversicherungsträger. Das Arzthonorar muss vom Patienten bezahlt werden.

Warenkreditversicherung
Mit der Warenkreditversicherung lässt sich das Risiko des Forderungsausfalls bei Warenlieferungen und Dienstleistungen in Österreich versichern.

Wartefrist
Die Wartefrist nennt man auch Karenz. Der Versicherer leisten erst ab einem bestimmten Zeitpunkt nach Vertragsabschluß. Dadurch wird vermieden, dass eine Versicherung abgeschlossen wird obwohl der Schaden schon eingetreten ist.

Wechselwirkung
Mit Wechselwirkung bezeichnet man bei der Betriebsunterbrechungsversicherung die Auswirkung eines Schadens in einem versicherten Betrieb auf einen anderen Betrieb des selben Eigentümers.

Wegfall des versicherten Risikos
Unter Wegfall des versicherten Risikos versteht man einen Kündigungsgrund ohne Berücksichtigung einer Kündigungsfrist. Bsp.: Wenn ein Auto verkauft und abgemeldet wird, endet die KFZ-Versicherung mit dem Datum auf der Abmeldebestätigung.

Wertanpassung
Wertanpassung bedeutet auch Indexierung. Automatische Anpassung von Versicherungssumme und Prämie an einen definierten Index (z. B. Verbraucherpreisindex, Baukostenindex…).

Wiederbeschaffungswert
Der Wiederbeschaffungswert bezeichnet jenen Betrag der zum Zeitpunkt des Schadens notwendig ist, um eine Sache gleicher Art, Güte und Funktion wie die versicherte, wiederbeschaffen zu können.

Y

Yachtversicherung
Mit einer Yacht-Versicherung sind Forderungen aus der Schadenersatzpflicht gedeckt und können auch Eigenschäden versichert werden.

Z

ZB F LDW
Zusatzbedingungen für die Feuerversicherung von landwirtschaftlichen Betrieben

ZB F WG
Zusatzbedingungen für die Feuerversicherung von Wohngebäuden

ZB St LDW
Zusatzbedingungen für die Sturmversicherung von landwirtschaftlichen Betrieben

ZB St WG
Zusatzbedingungen für die Sturmversicherung von Wohngebäuden

ZB W LDW
Zusatzbedingungen für die Leitungswasserversicherung von landwirtschaftlichen Betrieben

ZB W WG
Zusatzbedingungen für die Leitungswasserversicherung von Wohngebäuden

Zeitwert
Als Zeitwert wird jener Wert bezeichnet, den die versicherte Sache zum Zeitpunkt des Schadens laut Berechnung des Versicherers hatte.Der Zeitwert einer Sache ermittelt sich aus dem Neuwert, Alter, Gebrauch und der Abnutzung.

Zertifikat
Als Zertifikat bezeichnet man in der Transportversicherung den Nachweis des Versicherungsschutz, auch Einzelpolizze genannt.

Zession
Unter Zession versteht man die Abtretung von Rechten und Pflichten an einen Dritten. Die Zession eines Versicherungsvertrages wird z.B. zur Besicherung eines Kredites vorgenommen.

Zillmerung
Die Zillmerung ist ein versicherungsmathematisches Verfahren bei Lebensversicherungen, bei dem die bereits angefallenen, aber noch nicht getilgten Abschlusskosten berücksichtigt werden. 

Zusatzversicherung
Die Zusatzversicherung bezeichnet die Erweiterung eines Versicherungsvertrages um zusätzliche Leistungen.


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